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Die Prävention des Fetalen Alkoholsyndroms.

 

Seien sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie könnten an einem Druckfehler sterben.

- Mark Twain ( US-amerikanischer Schriftsteller )

 

 

Das fetale Alkoholsyndrom kann verhindert werden. Eine Voraussetzung dazu ist das Wissen um Schäden, die durch den Alkoholkonsum der werdenden Mutter entstehen können. Zwar weiß die überwiegende Mehrheit der Frauen in Deutschland, dass Alkohol Babys schaden kann. Doch legen die meisten Frauen die Grenze, ab welcher mögliche Schäden entstehen können, recht hoch an.

Warnaufschriften auf Flaschen mit alkoholischen Getränken könnten helfen, der mit dem Alkoholkonsum der Mutter verknüpften Risiken für das werdende Leben bewusster zu machen.

 

Die Erfahrungen mit solchen Warnaufschriften in den Vereinigten Staaten zeigen z. B. einen entsprechenden Erfolg - allerdings in erster Linie bei jenen Frauen, die nicht risikohaft trinken. Dass insbesondere die Frauenärzte über mögliche Auswirkungen des Alkoholkonsums auf die Nachkommen informieren, sollte eine Standardhandlung der gynäkologischen Routineuntersuchung werden. Dazu gehört auch ein Kurztest zum Alkoholkonsum bei schwangeren Frauen. Im Falle eines problematischen Alkoholkonsums ist es die Aufgabe des Gynäkologen, Frauen behutsam auf das Problem anzusprechen und sie zur Reduktion des Alkoholkonsums zu motivieren. Günstig ist es, Unterstützung bei spezialisierten Beratungsstellen zu suchen. Auch Kinderärzte haben die Aufgabe, Frauen nicht nur auf die Konsequenzen des Alkoholkonsums während des Stillens hinzuweisen. Das fetale Alkoholsyndrom ist ein Problem, das die gesamte Gesellschaft betrifft, und nicht nur die Frauen. 

                         

 

 

 

 

 

siehe auch:

- Vorwort und Definition des Fetalen Alkoholsyndroms

- Die Rolle des Vaters beim fetalen Alkoholsyndrom

- Drogen, Medikamente und Alkohol während der Schwangerschaft

- Wie Alkohol die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinflusst

- Hilfe für Kinder mit fetalem Alkoholsyndrom

- Wie viel Alkohol ist in der Schwangerschaft zu viel

- zum Inhaltsverzeichnis - Schwangerschaft