+++ Haben Sie sich auch schon die Frage gestellt - "Bin ich Alkoholiker oder bin ich Co-Alkoholiker" - was ist das ? Wie kann ich mir, meinem Angehörigen, Kollegen oder Freund helfen ? Diese Seite gibt Ihnen umfangreiche Antworten auf Ihre Fragen und hilft Ihnen, sich über dieses Thema ausführlich ( mit umfangreichen Beiträgen - die einen Großteil der Thematik abdecken -, Videos und ausgewählten Links ) zu informieren - egal wo oder wie Sie leben. Sie haben hier die Gelegenheit, sich mit dem Thema Alkohol, Alkoholismus und Abhängigkeit vertraut zu machen. +++

 

 

 

Kinder

 

 

Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen. - Aurelius Augustinus ( Philosoph, Heiliger )

 

 

Grundsätzlich sollten Eltern bzw. andere Erwachsene es so lange wie möglich verhindern, dass Ihr Kind mit Suchtmitteln in Berührung kommt. Auf Dauer ist es bei realistischer Sichtweise jedoch nicht möglich, dies zu vermeiden.

Die nachfolgenden Regelvorschläge könnten Ihnen jedoch hierbei helfen:

 

1.) Belohnen Sie Ihr Kind nicht mit Fernsehen oder Süßigkeiten, wenn es Ihre Anerkennung und Zuwendung erwartet.

2.) Schicken Sie Ihr Kind nicht zum Zigarettenholen oder zum Einkauf von Alkoholika.

3.) Kontrollieren Sie Ihr eigenes Trinkverhalten, wenn Ihr Kind in der Nähe ist und vermeiden Sie übermäßiges Trinken in seiner Gegenwart.

4.) Lassen Sie keine Alkoholreste, z. B. nach Familienfeiern unbeobachtet in der Wohnung stehen und halten Sie alkoholische Getränke unter Verschluss,
        

 

Auf Grund Ihrer besonderen gesundheitlichen Gefährdung ist jeder bewusste Alkoholkonsum durch Kinder als Alkoholmissbrauch zu werten. Wenn Kinder wiederholt Alkohol trinken, ist das immer ein Hinweis auf ernste Probleme und ein Grund, fachlichen Rat zu suchen.

 

Denken Sie auch daran, Sie - als Eltern - sind die ersten Bezugspersonen der Kinder. Die Kinder ahmen Sie nach, lernen von Ihnen ab dem Säuglingsalter und nehmen auch Ihre Verhaltensweisen an. Es ist daher extrem wichtig, dass sie dem Kind ein gutes Beispiel geben. Dies kann Ihnen weder der Staat, noch der Kinderhort, noch die Schule abnehmen.

 

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Schon im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 6 (2) steht: "Die Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft."

Jeder, dem dieses Recht streitig gemacht wird, würde zu Recht auf die Barrikaden gehen. Aber dies ist nicht nur ein elementares Grundrecht, sondern auch die Verpflichtung für Eltern, ihre Kinder ordentlich zu erziehen, Schaden von ihnen abzuwenden  und nicht nur auf andere zu hoffen oder die Verantwortung einfach weiterreichen zu wollen. Natürlich kann es passieren, dass Eltern bei der Erziehung überfordert sind. Es ist jedoch keine Lösung, einfach alles laufen zu lassen, sondern die Hilfe der dafür vorgesehen Institutionen in Anspruch zu nehmen, bzw. sich um Hilfe zu bemühen.

 

 

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siehe auch:

Vorbeugung - Prävention

 Jugendalkoholismus

psychosoziale Beratungsstellen / Suchtberatungsstellen