+++ Haben Sie sich auch schon die Frage gestellt - "Bin ich Alkoholiker oder bin ich Co-Alkoholiker" - was ist das ? Wie kann ich mir, meinem Angehörigen, Kollegen oder Freund helfen ? Diese Seite gibt Ihnen umfangreiche Antworten auf Ihre Fragen und hilft Ihnen, sich über dieses Thema ausführlich ( mit umfangreichen Beiträgen - die einen Großteil der Thematik abdecken -, Videos und ausgewählten Links ) zu informieren - egal wo oder wie Sie leben. Sie haben hier die Gelegenheit, sich mit dem Thema Alkohol, Alkoholismus und Abhängigkeit vertraut zu machen. +++

 

 

 

 

 

Die Wartezeit, die man bei Ärzten verbringt, würde in den meisten Fällen ausreichen, um selbst Medizin zu studieren. - Dieter Hallervorden ( deutscher Humorist und Kabarettist )

 

 

Die Entgiftung des Körpers vom Alkohol ist eine akutmedizinische Versorgung, dessen Kosten von den Krankenkassen übernommen werden. Wenn Sie vom Alkohol körperlich abhängig sind, bedeutet das, dass Ihr Körper den Alkohol in seinen Stoffwechsel eingebaut hat. Wenn Sie nun aufhören, Alkohol zu trinken fehlt Ihrem Körper etwas. Ihr Körper muss sich wieder umstellen - vom Funktionieren unter der Einwirkung einer Droge, zum Funktionieren ohne Einwirkung einer Droge. Diese Umstellung wird begleitet von Entzugserscheinungen. Wenn Sie Glück haben, äußern sich die typischen Entzugserscheinungen nur zögernd und erträglich.

 

Es muss hier aber gesagt werden, dass der körperliche Entzug ohne ärztliche Aufsicht und medikamentöser Unterstützung u. U. lebensbedrohend sein kann. Ich empfehle daher, die Entgiftung stationär durchzuführen. Lassen Sie sich von Ihrer psych. Beratungsstelle, bzw. Ihrem Arzt beraten und überlassen Sie es deren Urteil, ob eine stationäre Durchführung angebracht scheint. Ein Aspekt hierbei ist auch, dass Alkohol in unserer Gesellschaft leicht zu besorgen ist und Sie die Entgiftung in einem geschützten Rahmen leichter durchführen können.

 

 


 

Die stationäre Entgiftung dauert im Normalfall 1 - 3 Wochen. Die Entzugserscheinungen selbst halten in der Regel 4 - 8 Tage an. Dann ist Ihr Körper entgiftet, und jedes Verlangen nach Alkohol, das jetzt noch auftaucht, ist ein Zeichen Ihrer seelischen Abhängigkeit.

Am Ende des Entzugs ist ihr Körper frei vom Zwang, zu seinem Funktionieren Alkohol zu benötigen. Das merken Sie daran,

 

- dass Ihre Hände nicht mehr zittern
- dass Sie Nachts besser schlafen können
- dass Sie sich innerlich etwas ruhiger fühlen
- dass Sie mit halbwegs gutem Appetit essen können und das Essen bei sich behalten.

 

 

 

Ich habe Ihnen hier eine Auswahl von Kliniken und Ärzten (regional) zusammengestellt, die auf die Durchführung von Entgiftungen (stationär und ambulant) spezialisiert sind. Suchen Sie jedoch trotzdem Ihren Hausarzt bzw. eine psych. Beratungsstelle auf und sprechen Sie mit Fachleuten die Möglichkeiten durch, die für Sie geeignet sind. Hier erfahren Sie auch, welche Einrichtungen für Sie in Frage kommen und wo sie sind. Nicht zuletzt aus dem Grund, da Sie für eine stationäre Aufnahme in der Regel die Einweisung Ihres Hausarztes oder der Beratungsstelle benötigen. Natürlich wird im akuten Fall niemand von den Kliniken abgewiesen. Man sollte jedoch trotzdem - auch in eigenem Interesse  - den geordneten Weg gehen.

 

siehe auch die Seiten - das Suchtgedächtnis

- M.E.O.S.

 

Entgiftungsstationen

 

In jedem Psychiatrischen Krankenhaus ( auch in Ihrer Nähe ) befindet sich eine Abteilung für Suchterkrankungen, der auch eine Station zum Alkoholentzug angeschlossen ist.

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In unserer Region ( Ulm/Neu-Ulm/Alb-/Donau-Kreis ) sind dies:

 


 

Zur PIA in Ulm, Biberach und Bad Schussenried

 

PIA & Entgiftung in Ulm, PIA Biberach und Bad Schussenried

 

Diese Einrichtungen bieten zu dem normalen stationären Aufenthalt zur Entgiftung auch eine Motivationsgruppe an. Im ZfP Bad Schussenried dauert diese z. B. 3 Wochen. Die Mot.-Gruppe soll Sie auf eine stationäre Entwöhnungsbehandlung in einer Fachklinik vorbereiten bzw., wie der Name schon sagt, Sie von der Notwendigkeit einer weiterführenden Behandlung überzeugen. Denn in den allermeisten Fällen reicht eine Entgiftung nicht aus, um auf Dauer " trocken " zu bleiben.
Viele verwechseln die Teilnahme an der Motivationsgruppe mit einer
stationären Therapie. Aber dies kann und will diese Motivationsgruppe nicht sein.

Die Kosten für die Entgiftung werden von der Krankenkasse übernommen. Nicht zu verwechseln mit einer stationären Therapie in einer Fachklinik.

 

 

Fachärzte

 

 

Damit ein ambulanter Entzug durchgeführt wird, müssen in der Regel bestimmte Faktoren erfüllt sein. Wie Sie bereits lesen konnten, ist ein Entzug keine Kleinigkeit und kann Lebensbedrohend sein. Einige dieser Faktoren sind z. B. das soziale Umfeld ( nicht alleine lebend ) oder auch ihr Krankheitsbild, um nur einige der  Faktoren zu nennen.

   1&1 DSL

 

 


 

Kliniken

 

  www.docmorris.com

Viele Kreiskrankenhäuser in der Region wie z. B. die Donauklinik in Neu-Ulm führen eine stationäre Entgiftung durch. Es würde hier zu weit führen, alle Kliniken  aufzuzählen. Dies hängt natürlich auch von Ihrem Wohnort ab.

 

Informieren Sie sich daher direkt bei der für Sie in Frage kommenden Klinik   ( Die Tel.-Nr. entnehmen Sie bitte Ihrem örtlichen Telefonbuch ) oder holen Sie Auskünfte bei Ihrem Hausarzt bzw. der psychosozialen Beratungsstelle ein.

Die Universitätsklinik Ulm führt keine Entgiftungsbehandlung durch, sie gibt diese Fälle weiter an das ZfP Bad Schussenried.

 

 

siehe auch:

- Behandlungsformen

- Fachkliniken

- Kostenträger

- psychosoz. Beratungsstellen

- PIA ( Psychiatrische Institutsambulanz )