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Ich bin - Ich - und hoffe, es immer mehr zu werden. Das ist wohl das Endziel von allem unserem Ringen.

- Paula Modersohn-Becker ( deutsche Malerin )

 

 

Das Hauptziel des Kostenträgers ist natürlich die Erhaltung bzw. die Wiederherstellung der Arbeitskraft. Für die gesetzl. Rentenversicherung und die Krankenkassen ist dies auch ein Kostenfaktor. Für sie ist es günstiger, dass ein erwerbsfähiger Erkrankter wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert wird, bzw. im Arbeitsprozess verbleibt, als dass Sie Rente, bzw. Pflegekosten bezahlen müssten. Für sie gilt der Leitsatz " Reha vor Rente bzw. Pflege ".

 

Für den Betroffenen selbst und seine Angehörigen ist dies natürlich auch existenziell. Wichtiger für sie ist es jedoch, das der Betroffene wieder ein normales Leben führen kann, die Sucht überwindet und die Erkrankung so stoppt. Ich sage bewusst "stoppt", da eine vollständige Heilung nach dem Übergang zur Sucht nicht mehr möglich ist.

 

Das Fernziel eines jeden Alkoholkranken sollte die " zufriedene Abstinenz " sein. D. h., dass der Verzicht auf Alkohol nicht mehr als eine Strafe oder eine Belastung empfunden wird, sondern das die abstinente Lebensweise als völlig normal und selbstverständlich angesehen wird.



Um beruflich wieder Fuß fassen zu können, kann neben der medizinischen Rehabilitation unter Umständen auch die berufliche Rehabilitation anstehen. Diese schließt sich der medizinischen Reha an. Sie kann notwendig werden, wenn der Betroffene aufgrund seiner Alkoholerkrankung seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kann, bzw. ausüben sollte, um einen Therapieerfolg nicht zu gefährden oder um den Betroffenen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern ( Teilhabe am Arbeitsleben ).

 

Dies kann jedoch nicht generell beantwortet werden, sondern ist immer auf den Einzelfall bezogen. Meistens werden bereits während der medizinischen Rehabilitation erste Gespräche zwischen dem Kostenträger, den zuständigen Fachärzten und dem Patienten geführt. Die gesetzlichen Regelungen zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation ergeben sich aus dem Sozialgesetzbuch 9.

 

Siehe auch:

- berufliche und medizinische Rehabilitation ( SGB - Sozialgesetzbuch - IX )

- Übernahme der Kosten für die Entgiftung bzw. Entwöhnungstherapie

- Behandlungsformen

- Fachkliniken

- Entgiftung

 

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