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Gefährdung / Missbrauch



In Gefahr und größter Not ist der Mittelweg der Tod. - Deutsches Sprichwort

 

Gefährdet ist, wer regelmäßig Alkohol trinkt, um alltägliche Anspannungen und Konflikte besser zu bewältigen.

 

Von Missbrauch wird geredet und liegt dann vor, wenn Alkohol

 

1. zu unpassenden Gelegenheiten ( Autofahren, Arbeit, Schwangerschaft oder Sport )

2. zur Besserung einer gestörten seelischen Befindlichkeit

3. langfristig übermäßig oder

4. bis zum Rauschzustand genossen wird.


 

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Alkoholmissbrauch ist jeder Alkoholkonsum, der zu körperlichen, seelischen und / oder sozialen Schäden führt.

Alkoholmissbrauch im körperlichen Sinn besteht auch dann, wenn ab und zu im Einzelfall derart große Mengen getrunken werden, dass der Alkohol nicht nur eine anregende, enthemmende Wirkung entfaltet, sondern sogar betäubend und narkotisierend wirkt.
Missbrauch und Abhängigkeit beginnen fast immer unspektakulär. Schließlich ist es "Allgemeinwissen", dass Alkohol entspannt, anregt, tröstet, wärmt und belohnt. Die maßvolle Anwendung dieses " Heilmittels " wird allgemein akzeptiert.

 

Wer jedoch regelmäßig Alkohol trinkt, um z. B. Stress, Ärger, Wut oder Trauer besser aushalten zu können, ist gefährdet. Und je öfter Alkohol scheinbar für das Wohlbefinden sorgt, desto weniger gelingt es, schwierige Situationen ohne Alkohol zu bewältigen. Ein kritischer Punkt ist erreicht, wenn man sich ohne Alkohol kaum noch entspannen und Wohlfühlen kann.

 

Erste Anzeichen sind Gedächtnislücken nach durchzechten Nächten, Einschlafstörungen und Unruhe, wenn man nichts getrunken hat. Weitere Folgen wie Streitereien mit Angehörigen über Alkohol, nachlassende Leistungsfähigkeit im Beruf, Schuld- und Schamgefühle können hinzukommen. Die Gewöhnung an die Wirkung des Alkohols kann dann bereits so stark sein, dass eine Senkung des Konsums bzw. dauerhafte Abstinenz ohne psychosoziale Hilfe nicht mehr zu erreichen ist.

 

Neben allmählicher Gewöhnung können schwerwiegende Probleme und besondere Belastungen ( z. B. Einsamkeit, Scheidung, Arbeitsplatzverlust, Gewalterfahrungen ) erhöhten Alkoholkonsum auslösen. Wer auch mittelfristig keine Chance sieht, seine Lage zu verbessern, läuft große Gefahr, abhängig zu werden. Beispielsweise können Gespräche in einer psychosozialen Beratungsstelle dazu beitragen, dass man andere Wege als den des Alkoholmissbrauchs findet, um drängenden persönlichen und sozialen Problemen zu begegnen.

 

siehe auch:

- Das Suchpotential

- Die gesundheitlichen Folgen der Sucht

- Was ist Alkohol

- Wirkung des Alkohols

 

Zum Inhalfsverzeichnis von Alkoholinformationen

    

 

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