+++ Haben Sie sich auch schon die Frage gestellt - "Bin ich Alkoholiker oder bin ich Co-Alkoholiker" - was ist das ? Wie kann ich mir, meinem Angehörigen, Kollegen oder Freund helfen ? Diese Seite gibt Ihnen umfangreiche Antworten auf Ihre Fragen und hilft Ihnen, sich über dieses Thema ausführlich ( mit umfangreichen Beiträgen - die einen Großteil der Thematik abdecken -, Videos und ausgewählten Links ) zu informieren - egal wo oder wie Sie leben. Sie haben hier die Gelegenheit, sich mit dem Thema Alkohol, Alkoholismus und Abhängigkeit vertraut zu machen. +++




 
 
 Die Krankheit des einen heilt nicht die des anderen. - Belgisches Sprichwort



Die ersten Anzeichen des Alkoholentzugssyndroms werden vom chronischen Alkoholiker wahrscheinlich selbst gar nicht bemerkt oder auf andere Faktoren bezogen. Seine Umwelt wird sie zwar auch wahrnehmen, jedoch nicht unbedingt auf das Trinken zurückführen.

 

 

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Entzugserscheinungen sind im Einzelnen:

 

- zuerst leichte und immer stärker werdende innere Unruhe.

- Angstzustände.

- Gliedmaßen ( vor allem Hände ) beginnen zu zittern. Die Zunge kann nur noch schlecht kontrolliert werden.

- verstärkte Schweißbildung.

- Übelkeit.

- Depressionen.

- Angst vor der Reaktion seiner Umwelt.

- Schwinden des Selbstbewusstseins.

- Diese Zustände können in ein
Prädelier ( Vorstufe zum Delirium ) übergehen. - Krampfanfälle. (vergleichbar mit einem epileptischen Anfall ) - Delirium tremens. ( Ist die oberste Stufe des Alkoholentzugssyndrom )

 

Ein " Delirium tremens " tritt nicht, entgegen landläufiger Meinung, auf, wenn man zuviel getrunken hat ( weise Mäuse sehen ), sondern es ist ein sehr schweres und gefährliches Alkoholentzugssyndrom. Dies, sowie auch Krampfanfälle können schwerwiegende körperliche Schäden hinterlassen. Die Folgen können zum Tod des Betroffenen führen, wenn nicht umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wird.

 

Ich kann jedem nur abraten, einen so genannten " kalten Entzug " selbst und ohne ärztliche Unterstützung durchzuführen. Sie spielen evtl. mit Ihrem Leben. Den Partnern kann ich nur den Rat geben, wenn nicht sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden kann - aus irgendwelchen Gründen auch immer -, dem Alkoholkranken kontrolliert  Alkohol zuzuführen, damit die vorgenannten Entzugssyndrome nicht eintreten. Selbstverständlich sollte man sich jedoch umgehend konform um ärztliche Hilfe bemühen. Hier tritt das Co-Abhängige Verhalten hinter den Grundsatz der Gefahrenabwehr zurück.

 

siehe auch:

- Entzugserscheinungen / Delirium / Krämpfe

- Die gesundheitlichen Folgen der Sucht

- Entgiftung

- Erste Schritte zur Abstinenz

- Medikamente

 


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